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Flachlore 11
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Wegen der Räder mit Doppelspurkränzen ist Lore 11 nur auf einem kleinen Teil unserer Gleisanlage verfahrbar und steht meist irgendwo abseits. Foto: © W. Greiffenberger.
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Technische Daten
Fahrzeugnummer | 11 |
Hersteller | unbekannt |
Baujahr | unbekannt |
Abmessung Laderaum | ? |
Fahrzeuglänge | 1650 mm |
Achsstand | 600 mm |
Raddurchmesser | 332 |
Achslager | Rollenlager Patent ELUCO mit hinten liegenden Deckeln |
Kupplung | Im Puffer angenietete tiefliegende Haken |
Puffer | Vor die Kopfstücke genietete Flacheisenbögen |
Bremse | ohne |
Rahmen | genieteter Rechteckrahmen aus U160x65, seitlich offen, Stirn geschlossen. |
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Fahrzeuggeschichte
Die Lore wurde am 30. August 1988 vom Schrotthändler DEUMU in Hamburg-Billbrook übernommen. Weiteres ist nicht bekannt. Die rechteckige genietete Bauart lässt auf ein hohes Alter schließen. Mit Sicherheit ist sie nie ein Muldenkipper gewesen sondern vermutlich immer ein Flachwagen, ggf. mit abnehmbaren Wänden. Der Vorgänger des in Aumühle erneuerten Bodens soll noch Spuren von Wänden gehabt haben, die aber bislang nicht rekonstruiert wurden.
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Museale Bedeutung
Diese Lore weicht in allen Details deutlich von den anderen Loren des Museums ab, der hohe stabile Rechteckrahmen ohne Verstrebungen, die leichten Puffer mit den schwierig zu kuppelnden tiefliegenden Haken und die Doppelspurkranz-Radsätze. Schade, dass nichts über die Geschichte dieser Lore bekannt ist. Doppelspurkränze wurden vorwiegend auf Bahnen mit schlechten Gleislagen wie z. B. nur provisorisch verlegten "fliegenden" Gleisen verwendet, benötigten aber spezielle Weichen (Schleppweichen) und Kreuzungen, da normale Weichenzungen und Herzstücke mit diesen Rädern nicht befahrbar sind.
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